| Photographie by K.P. Bombeck
Die in diesem Rahmen gezeigten Photographien sind in den
Jahren von 1995-1997 entstanden.
Ich hatte mit meinen Arbeiten eine Grenze überschritten und gleichzeitig wieder nicht. Die Bondage-Photographie wurde für uns ein Spiel, bei dem man an die Grenzen der Ästhetik und der Belastbarkeit des Modells geht, die aber auf keinen Fall überschritten werden dürfen, da man sonst in den Bereich der Pornographie abrutscht. Auch ist die Situation, einen hilflosen, gefesselten Menschen vor sich zu haben, eine Grenzerfahrung die eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema erfordert. Ich will mit meinen Arbeiten keine Gewalt verherrlichen, denn Gewalt lehne ich grundsätzlich ab,
Wir haben zwar die sexuelle Befreiung geschaffen, doch sind wir dadurch nur in eine Sackgasse gelaufen in der die sexuelle Perversion wohnt. Immer größere Titten und Schwänze bis an die Grenzen des chemisch und medizinisch Machbaren, immer mehr abartiges was zur Normalität wird. |
Seit etwa 12
Jahren befasse ich mich, neben meinen Arbeiten in der Werbefotografie, mit dem Thema
Erotik in der Photographie.
Sicher liegt diese Grenze für jeden wo anderst und auch wir suchen sie immer wieder neu zu ergründen. Bei unserer Arbeit frage ich mich immer auf neue, wie weit wollen bzw., können wir gehen.
sondern Grenzbereiche und Grenzerfahrung der
Phantasie darstellen und neue Formen der erotischen Darstellung schaffen, die unter die
Haut gehen. Wollen wir wirklich Menschen sehen, die mit Genuß ihre Ausscheidungen fressen. Nur noch Frauen die, von Männern und Frauen, mit Fäusten bearbeitet werden. Ist es das was wir wollen. |
![]() die auf mich eine faszinierende Wirkung bekamen, als ich in der
Dunkelkammer mit Nachbelichtungen experimentierte. Schon bei der Inszenierung meiner Bilder muß ich unheimlich aufpassen, daß ich die physische und psychische Belastbarkeit des Modells nicht überschreite, denn wenn dieses gescheit, ist alles vorbei und es entstehen nicht die Photos die ich machen will.
Wenn es Das also sein soll, was wir heute unter Erotik verstehen, dann laufen wir einem alten Heut hinterher. |
Alles,
bis auf die gigantischen Titten und Schwänze, gab es schon vor 100 Jahren. Auch die
Bondage Photographie ist ansich nichts Neues. |
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